Witzige Hochzeitsgedichte für Glückwünsche, Gästebücher, Festreden, Hochzeitszeitung

Bei uns erwarten euch Seite für Seite kurze, lange, nachdenkliche und auch witzige Hochzeitsgedichte für Glückwünsche, Gästebücher, Festreden, Hochzeitszeitung, die für euren privaten Gebrauch kostenlos zur Verfügung stehen. Wenn ihr möchtet, könnte ihr euch die Gedichte sogar gleich kostenlos ausdrucken. Wir wünschen euch viel Freude beim Lesen, Aufsagen oder Verschenken der Gedichte.

Witzige Hochzeitsgedichte

Gedicht für die Hochzeit an den Bräutigam

Gleich nach der Hochzeit mach`s dir aus:
Du bist und bleibst der Mann im Haus!
Na ja, das wär` ja auch gelacht!
Und was die Frau will, wird gemacht!

Das Geld, das du verdienst im Leben,
musst stets du deiner Gattin geben.
und hält sie dich auch noch so knapp,
mal fällt ja doch ein Groschen ab!

Und dann darfst du eins nicht vergessen!
Was sie dir kocht, dass musst du essen!
Und wird dir auch im Magen schwach,
du weißt, der Klügere gibt nach!

Vom Stammtisch halt dich möglichst fern,
denn das hat meist die Frau nicht gern.
Und sie hat recht, denn Mann und Frau,
gehören abends in den Bau.

Doch will die Frau zum Kränzchen geh`n,
dann musst du diesen Wunsch versteh`n.
Er ist ja schließlich kein Verbrechen,
sich einmal gründlich auszusprechen!

Auch kannst du viel Verdruss dir sparen,
merkst du dir folgendes Verfahren:
Unschicklich ist`s, wenn die Frau spricht,
dass man sie dabei unterbricht!

Zu einem freilich brauchst du Mut:
kauft deine Frau sich einen Hut,
und ist`s auch noch solch Ungeheuer,
find` stets ihn schön und nie zu teuer!

Auch musst du deiner Frau Gard`roben
auf alle Fälle stets nur loben,
auch wenn die Rechnung noch so hoch,
bezahlen musst du sie schließlich doch!

Und läuft dir mal die Galle über,
dann denke stets daran, mein Lieber,
dass all` die anderen Eheknaben
es auch durchaus nicht besser haben.

(unbekannt)

Gedicht für die Hochzeit an die Braut

Schließt du als Frau den Ehebund,
dann merke dir im Stillen:
Zum letzten Mal tat heute kund
der Mann den eignen Willen.

Von Stunde an regiert die Frau
und hat die Hosen an.
Und nun erzieht sie sich genau
so, wie sie will, den Mann.

Frühmorgens, wenn der Wecker stört,
beginnt sein Tageslauf:
Da brüht der Mann, wie sich`s gehört,
zunächst den Kaffee auf.

Dann lässt du ihn die Schuhe putzen,
und hälst ihn strikte an,
die karge Zeit gut auszunutzen,
sonst bummelt leicht solch Mann.

Hat er sich gewaschen und rasiert
und auch den Tisch gedeckt
und auch die Brötchen gut geschmiert,
ist`s Zeit, dass er dich weckt.

Sieh` täglich seinen Taschen nach
und steck das Kleingeld ein!
Wie leicht wird sonst ein Mann mal schwach
und hat ein Stelldichein.

Doch hälst du knapp sein Taschengeld,
dann bleibt er immer brav,
weil er dir dann die Treue hält
und niemals spricht im Schlaf.

Auch Knöpfe näh` ihm niemals an,
weil`s um die Würde geht;
denn wozu hast du einen Mann,
der so was auch versteht?

Bist du in diesen Dingen schlau,
regierst mit fester Hand,
hast du als gute Ehefrau,
den Mann am Gängelband!

(unbekannt)

Als Tipp: Hier findet ihr noch mehr Gedichte!

Gedichte zur Silberhochzeit

Gedichte zur Goldenen Hochzeit

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